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FAB auf „Jobmesse 2017: Perspektive 50+“ von „arbeit plus“ in Wien

Impulse für Arbeitsuchende über 50

Bereits zum zehnten Mal fand am 19. September die Jobmesse für den zweiten Arbeitsmarkt in Wien statt. Heuer stand das Event, das vom Dachverband der Sozialunternehmen „arbeit plus Wien“ veranstaltet wurde, ganz im Zeichen älterer Arbeitsuchender. Denn obwohl generell die Arbeitslosigkeit im Sinken begriffen ist, steigt die Quote der arbeitsuchenden Überfünfzigjährigen weiterhin an.

In der Volkshalle des Wiener Rathauses trafen Arbeitsuchende über 50 auf RepräsentantInnen von rund dreißig Wiener Sozialunternehmen, die dort ihr Angebot präsentierten und die BesucherInnen berieten.

Auch FAB Wien nutzte die Gelegenheit, sich vorzustellen und die Arbeitsuchenden mit Rat und Tat zu unterstützen. Der Verein zur Förderung von Arbeit und Beschäftigung hat sich in der Bundeshauptstadt in den letzten Jahren zu einem der großen Player im Sozialbereich entwickelt und verfügt über fundiertes Know-how auf dem Gebiet der Vermittlung und Beratung von älteren Jobsuchenden. Die KollegInnen von FAB informierten über spezielle Projekte für Ältere und gaben wertvolle Tipps, wie Arbeitsuchende zum passenden Angebot kommen können.

Arbeits- und Sozialminister Alois Stöger ging in seiner Eröffnungsrede vor allem auf die Aktion 20 000 ein, die für ältere Arbeitsuchende, aber auch für das Sozialsystem Österreichs von hoher Bedeutung sei. Mit dieser Initiative der Bundesregierung sollen österreichweit 20.000 Arbeitsplätze für Ältere in Gemeinden und Sozialorganisationen geschaffen werden.

Alle ReferentInnen bei der Jobmesse bedauerten, dass weiterhin viele falsche Vorurteile die berufliche Reintegration älterer Arbeitsuchender erschweren. Beispiele für die gelungene Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt gäbe es viele, doch seien sie in Wirtschaftskreisen offensichtlich zu wenig bekannt.

Wie wichtig neue Chancen für diese arbeitsmarktpolitische Problemgruppe sind, zeigte das hohe Publikumsinteresse bei der Jobmesse in Wien.